➡️ Da ist es doch glatt mal wieder Zeit für einen Artikel 📝.

Diesmal geht es um ein paar wichtige Punkte, die eine etwas andere Seite des Reitens bzw. den Umgang mit unseren Pferden betreffen.

Im Grunde möchten wir ja alle zum einen Freude beim Reiten für uns und mit unseren Pferden und zum anderen so reiten, dass unsere Pferde lange gesund bleiben. Sprich wir möchten unsere Pferde so gymnastizieren und auch ausbilden, dass sie keinen Schaden nehmen und im Gegenteil die Natur des Pferdes, die Grazie der mächtigen Tiere immer weiter fördern. Ich sage es immer wieder so, dass es einfach fantastisch ist, wenn uns die Pferde beim Reiten zum „Tanzen“ auffordern, weil es ihnen Freude macht und sie zeigen möchten, welche stolzen Geschöpfe sie sind. Dabei ist es völlig nebensächlich, welche Klasse oder Disziplin man reitet und erreichen will.

Damit dies auch so geschehen kann, brauchen wir Reiter nicht nur Geduld, Durchhaltevermögen und ein gewisses erforderliches Knowhow rundum die Komplexität der ganzen Reiterei, sondern müssen individuell auch eine mentale Einstellung gegenüber den Pferden und dem Reiten finden.

📌 Darum soll es heute gehen, um die mentale Einstellung von uns Reitern:

In den vielen Jahren im Umgang mit den Pferden und dem Reitsport haben sich für mich ein paar Punkte herauskristallisiert, die meines Erachtens notwendig sind, um gesunderhaltend und mit Freude für alle Beteiligten zu reiten.

Um vorab drei wichtige und kausale Punkte in diesem Zusammenhang, um die es nun geht, kurz aufzuzählen:

🔹Der Fokus beim Reiten
🔹Ein Ziel, das man erreichen möchte
🔹Leichtigkeit, um die Freude auch in schwierigen Phasen nicht zu verlieren

Jeder Reiter, egal ob Freizeitreiten oder Turniersport, kennt Situationen, die gar nicht leicht sind und man sich kurzfristig überlegt, dass Tennis oder Fußball spielen auch eine Alternative wäre🎾⚽😉⁉️

Doch, warum sollte man die ganze Sache nicht umdrehen und sich sagen, dass eine andere Sportart (ohne dass ich hier anderen Sportarten zu Nahe treten möchte…) nicht so spannend und fantastisch ist, wie eine Partnerschaft mit einem so mächtigen und edlen Tier einzugehen. Denn jeder weiß auch, wie wunderschön so ein gechillter Ritt mit dem vertrauten Partner Pferd durch den Wald sein kann und wieviel Energie man da als Mensch tanken kann. Diese Phasen, einmal einfach wunderschön und dann doch ziemlich fürchterlich, stehen sich gegenüber und wollen beide in Einklang gebracht werden.

Wie man einen Ritt durch den Wald genießen kann, brauche ich hier denke ich niemanden erklären 🏇🌲.

Doch kommen wir zu den Phasen, die man am liebsten überspringen würde. Hier ist es meiner Meinung nach egal wo die Probleme liegen, schön ist einfach was Anderes.

➡️ In meiner Karolin Köhler – Exclusive Dressage Community 🍀🐎👑 – wo es jede Woche eine Montagsmotivation für meine Mädels gibt – habe ich es mal so gesagt:

Auch wenn man sich ein großes Ziel gesteckt hat, was ich persönlich ziemlich cool und auch wichtig finde, gibt es viele „Zwischenziele“, die man auch genießen kann und soll. Dabei ist es komplett individuell, welche Ziele das sind. Der eine freut sich, dass ein Youngster das „Hufe heben“ beim auskratzen stressfrei erlernt hat und es so funktioniert, wie es sein soll. Der Andere freut sich darüber einen fliegenden Wechsel korrekt reiten zu können. Der Weg ist also das Ziel 💯✅.

Das ist auch der Punkt, den ich mit Fokus meine. Trotz aller Hindernisse und Problemchen (die meistens gar nicht so dramatisch sind, wie sie uns vorkommen – ganz nebenbei gesagt) sollte man an das große Ziel denken. Zudem ist es doch so, dass man sich nicht an Problemen festbeißen sollte.

Da denke ich immer an eine Planänderung. Falls Plan A nicht funktioniert, dann nimmt man eben Plan B oder auch mal Plan C, wenn es erforderlich sein sollte. Eine sehr erfolgreiche Reiterin, die bei mir trainiert hat bzgl. der verschiedenen Pläne mal zu mir gesagt, dass sie im Alphabet aufgrund der Individualität ihrer Fellnase schon recht weit fortgeschritten ist. Flexibilität ist also gefragt😊.

Außerdem gibt es ja immer noch die Möglichkeit sich mal Unterstützung zu holen und auch mal über seine Problemchen zu reden, wenn man mal komplett den roten Faden verloren hat. Dies bringt mich auch noch zu einem Tipp den ich Euch gerne an die Hand gebe.

➡️ Ein detaillierter und individuell abgestimmter Trainingsplan, an dem man sich mal entlang hangeln kann, ist nie verkehrt. So hat man etwas auf das man immer wieder zurückgreifen kann.

Um nochmal auf die mentale Einstellung zurückzukommen. Ich finde es wichtig, dass man bspw. positiv auf neue Dinge zugeht. Außerdem sollte man sich auf die Lösung eines Problems fokussieren und nicht an das Problem selbst denken und dort mental verharren. Stichwort ist hier wie so oft Ursachenforschung und nicht das Symptom bekämpfen wollen ‼️

Gerade nachdem die Fellnasen nicht mit uns reden können, ist es immer schwierig bis man den Grund für ein Problem gefunden hat. Aber durch die Veränderung von Bewegungen und im Verhalten der Pferde „reden“ sie trotzdem mit uns. Wir müssen nur zuhören.

➡️Still sein und bewusst zuhören ist der „Master Key“ zu vielen Problemen 🍀💯‼️

Zum Schluss würde mich mal interessieren, welche Ziele Ihr Euch so gesteckt habt und wie Ihr diese erreichen wollt und ob Ihr die Unterstützung eines Trainers habt.

Freue mich auf Eure Meinungen und Kommentare🤩.

LG und ein schönes WE für Euch,
Karolin 🍀

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